“Verhalten” sehr passiv, man benutzt eher “Handlungen”
Eine strenge Idiographik gibt es nicht, kann nur als Ziel genonnen werden
A. Wellek “Begreifen, Verstehen, Kapieren”, Verstehen ist höherwertig als alles, was man über ein Experiment erreichen kann
quasi-exakte Methoden wie Experiment sind leicht zu benutzen aber sehr oberflächlich
Aufgaben der differentiellen Psychologie:
Beobachtung: Jede empirische Wissenschaft macht zumindest Beobachtungen der Welt, oder der Phänomene, die ihr Gegenstand sind.
Beschreibung: Manche Wissenschaften beschränken sich im Wesentlichen auf die Beschreibung, Beispiel: Anatomie, Botanik
Erklärung: Zur Beschreibung kommt die wissenschaftliche Verallgemeinerung. Gesetzmässigkeiten und Prinzipien werden erkannt.. Theorien können entstehen.
Vorhersage: Hier hat die Psychologie maximal probabilistische Aussagen zur Verfügung, aber: Auch probabilistische Aussagen können Kausalaussagen sein.
Veränderung: Beispiel: Die Anlage/Umwelt Debatte kann zur Abschätzung des Veränderungspotenzials und der Veränderungsmöglichkeiten von Unterschieden führen.
In den 30ern in den USA gab es die Headstartbewegung (Frühstart): Schon im Kindergarten Training (mehr Nobelpreisträger “produzieren”) → Sesamstrasse
Millionenausgaben
Gegenbewegung: Intelligenz ist zu zwei dritteln durch Erbanlagen bedingt
⇒ Stop der Mittel
idR nur Relativaussagen möglich: “Jemand ist ängstlich” → heisst nur ängstlich relativ zu anderen
Intervallskala → Unterschied ist wichtig
Typologien → Nominalskala (z.B. Ja ↔ Nein)
Ränge/Originalskala: Daraus lässt sich dann die Nominalskala ableiten.
Generell: Gefahr der Ettiketierung, Schubladendenken
lat. personare: hindurchtönen (durch eine Maske?) → personality → Personalität
Echtheit vs. Maske
Cicero: Was ist Persönlichkeit?
wie man erscheint aber nicht ist
eine Rolle, die man im Leben spielt
eine Vielzahl von Eigenschaften
das Besondere, der Stil, die Würde eines Menschen
Zu 2:
Rollentheorie: Erwartung an einen Lehrer (Schüler, Kollegen, Eltern - Konflikte z.B. zwischen Schüler und Elternerwartung ⇒ psychische Probleme bei ständiger Hin-Und-Hergerissenheit zwischen verschiedenen Rollen)
Zu 3:
FPI-Test
Big Five der Psychologie (Extroversion, Verträglichkeit, Gewissenhaftigkeit, Neurotizismus (emotionale Stabilität), Offenheit)
Persönlichkeitsdefinitionen:
Guilford: Die Persönlichkeit eines Individuums ist seine einzigartige Struktur von Wesenszügen.
Vernu/Varna/Verna?: Persönlichkeit ist die relativ stabile Organisation motivationaler Dispositionen einer Person, die durch die Interaktion zwischen biologischen Trieben und der sozialen und physischen Umwelt entstehen.
Allport (nicht Verwechseln mit dem Bruder): Persönlichkeit ist die dynamische Ordnung derjenigen psychophysischen Systeme im Individuum, die seine einzigartigen Anpassungen an seine Umwelt bestimmen.
Pawlik: Persönlichkeit ist die Gesamtheit reliabler inter- und intraindividueller Unterschiede in Verhalten sowie deren Ursachen und Wirkungen.
Ferguson: Persönlichkeit ist die Summe der Verhaltensweisen mit denen ein Individuum charakteristischerweise reagiert und mit anderen Personen und Objekten in Beziehung steht.
McClelland: Personality is the most adequate conceptualization of a persons behaviour and all its detail.
H. Helson
William Stern 1911: “Die differentielle Psychologie in ihren methodischen Grundlagen”, Erfinder des IQ
IQ = (Intelligenzalter / Lebensalter) * 100, Intelligenzalter wird gemessen, Lebensalter in Monaten
z.B. 3-Jähriger (genau an dem Tag Geburtstag) → Lebensalter von 36, muss Intelligenzalter von 36 erreichen, um IQ 100 zu haben
Intelligenz ist nicht linear, ab 18 relativ konstant