sehr viel Verlust bei taktilen Reizen
Kapazität des sensorischen Speichers größer als KZG
ikonischer Speicher = Bildspeicher (Kapazitätsbegrenzt)
Nachbild im sensorischen Speicher kann zur Mustererkennung herangezogen werden, selbst wenn ursprünglicher Reiz bereits weg (z.B. nach Lichtblitz oder Knall)
Sperling: 12 Buchstaben (4 Spalten, 3 Reihen) Matrix an VP, nach 50ms weg
Bei Ganzwidergabe → nur 4-5 Buchstaben richtig, ca 40%
Andere Versuchsanordnung → anschauen, hoher, mittlerer oder tiefer Ton ertönt nachdem Matrix weg → erste, zweite oder dritte Zeile rezitieren ⇒ 3-4 Zeichen korrekt widergegeben (also ca 75-100%)
Grund: KZG ist sehr stark kapazitätsbegrenzt
Information muss erst via Mustererkennung aus ikonischem Speicher in das KZG überführt werden, um widergegeben werden zu können
Akustik braucht längeren Aufenthalt in sensorischen Speicher für Erkennung (echoischer Speicher) ⇒ Darum und wegen Bedeutung (Sprache!) bis zu 2s Speicherung
Prototyp gekennzeichnet durch zentrale Merkmale, die aber Abweichungen erlauben
zentrale Ideale sind Essenz des Prototyps, Gestalt
Abtesten einzelner Merkmale
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oberflächliche Analyse des Stimulus für Synthese der kognitiven Repräsentationen
Vergleich mit Inhalt des sensorischen Speichers
Möglich: Analyse und Verarbeitung von Informationen ohne Bewusstwerdung
auch im Rahmen des Mustererkennungsprozesses bereits Veränderungen/Reaktionen
⇒ aktive Informationsverarbeitung
somit aber auch störanfällig → Manipulation o.ä.
selektive Aufmerksamkeit → starke Informationsfilterung
etwa 7 +- 2 chunks (Informationseinheiten) haben Platz im KZG
Broadbent: Filtertheorie, zwischen sensorischen Speicher und Mustererkennung → Filterkanal, der nur bestimmte Informationen passieren lässt
Kanal kapazitätsbegrenzt
man kann physikalische Charakteristika bestimmen, anhand derer gefiltert wird
dichotisches Hören (Infos gleichzeitig auf linkes und rechts Ohr) → Bitte nur auf links oder rechts achten und direkt Nachsprechen (Shadowing) - funktioniert
Info auch nichtbeachteten Ohr aber doch irgendwie verarbeitet → wenn eigener Name fällt ⇒ Reaktion
“Cocktailpartyphänomen”
Bei zeitlich versetzter Widergabe der selben Info auf anderem Ohr → wird bemerkt
⇒ nicht beachtete Infos werden oberflächlich analysiert und erst danach verworfen
Einfiltermodell ⇔ Mehrfiltermodell
präattentive Kognition (Neisser)
schlecht erkennbare Wörter → wie lange dauert es, bis die VP das Wort erkennt (Erkennungsschwelle)
Erkennungsschwelle am höchsten bei tabuisierten Wörtern
Argument: “Kommt selten vor!” → Versuch zeigt, tabuisierte Wörter kommen im allgemeinen Sprachgebrauch sogar häufiger vor
Test mit Lichtblitz bei Wort → wurde auch verzögert erkannt, also generell verzögerte Wahrnehmung
Versuch: Bei Darbietungszeit von 3ms Stimuli subliminal
Wegen Nachbild sonst notwendig → Überschreibung des Inhalts des sensorischen Speichers → Maskierung
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